Greenpeace gratuliert! 1. Geburtstag des OZEANEUMs

1. Juli 2009

Deswegen werden wir mit unserem Aktionsschiff Beluga II vom 10.- 20. Juli direkt vor dem OZEANEUM anzutreffen sein. An Bord kann der Besucher eine Ausstellung und Filme zum weltweiten Meeresschutz sehen und natürlich kann die Beluga II in Augenschein genommen werden. Fachkundige Kollegen befinden sich an Bord und stehen gerne Rede und Antwort.

Die Beluga II kommt gerade von ihrer Nordsee-Tour vom Sylter Außenriff zurück, die neuesten Informationen dazu, sind ebenfalls an Bord einzusehen. Zusätzlich gibt es noch jede Menge Informationen und Aktivitäten rund um das Thema Meer.Von Vorträge an Bord bis hin zu Extra-Führungen durch die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere”,

Theater- und Musikvorführungen der regionalen Greenpeace-Gruppen. Fahrten mit den Greeenpeace-Schlauchbooten sind am ersten Wochenende für Kinder möglich. In der Woche werden einige spannende Kinofilme rund ums Meer an die Außenfassade des OZEANEUMs projiziert.

Für die kleinen Besucher gibt es jede Menge Informationen zum Meeresschutz und zusätzlich die Möglichkeit vor Ort aktiv zu werden.

Also nichts wie hin …


Blog im Urlaub

19. Dezember 2008

Liebe Riesen der Meere-Blog-Leser, auch dieser Blog braucht mal Ferien. In fünf Tagen ist Weihnachten und wir wünschen allen schöne Feiertage! Ab dem 7. Januar berichten wir hier wieder aktuell und umfassend über die Meeresschutzarbeit von Greenpeace Deutschland. Wir freuen uns, wenn Ihr dann alle wieder da seid. Und in der Zwischenzeit, könnt Ihr gern die Online-Petition für Junichi und Toru unterzeichnen.

Herzliche Grüße. Cornelia Deppe-Burghardt


Im OZEANEUM am 3. Advent

16. Dezember 2008

Unser letzter Aktionstag fand am 13. und 14. Dezember im OZEANEUM in Stralsund statt und stand ganz im Zeichen der beiden japanischen Greenpeace-Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki, die in Japan vor Gericht stehen, weil sie sich für den Schutz der Wale eingesetzt haben. Ihr “Verbrechen” ist, dass sie illegalen Walfleischschmuggel und langjährige Korruption im japanischen Walfangprogramm aufdeckten. Nun drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft.

Die Greenpeace-Gruppe Greifswald/ Stralsund lud am Wochenende jeweils von 10-18 Uhr zum Gespräch an einen Infostand im Foyer des OZEANEUM und sammelte dort Unterschriften für einen weltweiten Protest gegen die Inhaftierung der beiden Aktivisten in Japan.

Basteln mit Kindern und ein Gewinnspiel erfreuten die Besucher der Ausstellung “Riesen der Meere” am 3. Advent. Es konnten viele Interessierte begrüßt werden - unter anderem auch ein älterer Herr mit weißem Rauschebart…


OZEANEUM – 500.000 Besucher

13. November 2008

Nach nur vier Monaten wurde heute der 500.000ste Besucher im OZEANEUM begrüßt – eine stolze Leistung der gesamten Museumsmannschaft. Herzlichen Glückwunsch! Zuerst die anstrengenden Monate vor der Eröffnung am 11. Juli 2008 durch Bundeskanzlerin Angela Merkel und dann die Monate mit den restlichen Arbeiten haben dem Team rund um Direktor Dr. Benke einiges abgefordert.

Auch in der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere wurde einiges ergänzt, das Pottwal-Model inkl. Riesenkalmar stellt die auffälligste Veränderung dar. Mittlerweile sind 7.000 Meeresbewohner, die den natürlichen Lebensraum zwischen Ostsee und Polarmeer nachbilden, in die 30 Aquarien eingezogen. Im großen Schwarmfischbecken ziehen rund 1.400 Heringe ihre Runden.

Vielleicht an dieser Stelle schon ein Hinweis in eigener Sache: Am 3.Adventswochenende (13. und 14. Dezember) wird Greenpeace noch einmal Aktionstage im OZEANEUM veranstalten. Unsere Kollegen freuen sich über viele interessierte Besucher, die aktuelle Informationen zu Meeresthemen erhalten wollen.

Also vormerken: 13. und 14. Dezember Greenpeace im OZEANEUM


Meere schützen! Jetzt!

29. Oktober 2008

Warum sind eigentlich Schutzgebiete für die Meere so wichtig? Wie bedroht ist das Leben in den Ozeanen? Gibt es bald nur noch Fische aus Aquakulturen? Solche Fragen beantworten am kommenden Wochenende freundliche Greenpeace-Mitarbeiter im OZEANEUM. Wir laden ein zum zweiten großen Meereswochenende in Stralsund. Im Fokus steht die Bedrohung der Meere und die Dringlichkeit von Schutzgebieten.

Familienspaß mit Gewinnspiel, Kinofilme und Vorträge gibt´s täglich von 10 - 17 Uhr.

Zwar müssen sich die Fischer in Nord- und Ostsee nun auf geringere Fangquoten im nächsten Jahr einstellen, allerdings ist auch das nur ein fauler Kompromiss. Greenpeace-Meereskampaignerin Bettina Walter dazu: “Der Heringsbestand muss sich dringend erholen. Die Forderung der Wissenschaftler nach einer Absenkung der Quote um 63 Prozent wurde erneut um mehr als 20 Prozent gedrückt. Beim Dorsch wurden die wissenschaftlichen Empfehlungen zwar eingehalten, aber besonders in der westlichen Ostsee besteht kein Grund zur Entwarnung. Der Bestand hat sich zwar leicht erholt, dennoch darf man den Druck auf die Fischbestände nicht gleich wieder erhöhen.”


Der Film zum Einzug

4. Oktober 2008

Zuwachs fürs OZEANEUM. Wie Pottwal und Riesenkalmar in unsere Ausstellung “1:1 Riesen der Meere” einziehen. Eine logistische Meisterleistung!

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Moby Dick geht durchs Nadelöhr

2. Oktober 2008

Die Wale-WG ist komplett. Heute Morgen zog der 15 Meter lange Pottwal gemeinsam mit dem zehn Meter langen Riesenkalmar in die Ausstellungshalle des OZEANEUM in Stralsund ein. In der Nacht waren die beiden Riesen auf Schwerlastern aus einer Werkstatt in Dresden gekommen.

Um 8 Uhr sollte zunächst der vier Tonnen schwere Pottwal in die Halle einrollen. Doch es gab ein Nadelöhr: das Eingangstor ließ nur wenige Zentimeter Platz für den Giganten. Zudem hatten die Künstler aus Dresden ihre künstlerische Freiheit ausgekostet und die Wölbung des Rückens etwas stärker als geplant gestaltet. Mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl streichelten die Männer des Transportunternehmens das große Tier regelrecht in die Halle. Respekt!

In den nächsten Tagen werden Pottwal und Riesenkalmar miteinander verbunden, so dass die Skulptur schließlich ein Naturdrama zeigt, dass so noch nie ein Mensch beobachten konnte: den Tiefseekampf eines Pottwals mit einem Riesenkalmar. Dass es solche Kämpfe tatsächlich gibt, ist hinreichend verbürgt. Wissenschaftler fanden Überreste von Riesenkalmaren in den Bäuchen von Pottwalen, zudem lieferten Abdrücke ihrer Saugknäpfe auf deren Haut jede Menge Hinweise darauf.

Den Film zu den Tücken des Einzugs könnt Ihr morgen an dieser Stelle sehen.


Greenpeace informiert im OZEANEUM

21. September 2008

Infowochenende im OZEANEUM in Stralsund: Am 20. und 21. September von 10-18 Uhr können sich interessierte Besucher an unserem Infostand über die aktuelle Situation des japanischen Walfangs informieren.

Neben der reinen Information haben wir auch einige Aktivitäten für die kleinen Besucher vorbereitet, u.a. ein Wal-Quiz, ein Angelspiel sowie weitere Bastelaktionen.

Unsere Kollegen stehen Euch mit Rat & Tat zur Verfügung. Kommt gern vorbei!


Greenpeace-Aktivistin liest zum Walfang im OZEANEUM

8. September 2008

(c) Günther Menn/GreenpeaceAm kommenden Freitag, den 12.9., wird meine Kollegin Regine Frerichs um 19 Uhr ihr Buch „Im Fadenkreuz der Walfänger“ im Kinosaal der Ausstellung “1:1 Riesen der Meere“ vorstellen.

Regine Frerichs berichtet über ihren Einsatz im Südpolarmeer als Aktivistin gegen die japanischen Walfänger. Frerichs steuerte eines der kleinen, wendigen Greenpeace Schlauchboote.

Sie kreuzte mit ihrem Bootsteam in einem der schwierigsten Gewässer der Welt, manövrierte zwischen Eisschollen und vor japanischen Fangschiffen, immer mit dem Ziel, den Harpunen der Jäger im Weg zu sein. Ein Kampf David gegen Goliath für die Erhaltung einer Spezies, die einzigartig auf der Welt ist und in höchstem Maße bedroht.

Neben vielen, interessanten Eindrücken werden auch aktuelle Fotos zu sehen sein.

Wer also Lust hat vorbei zu schauen, der sollte sich um 19 Uhr im Kinosaal einfinden – der Eintritt ist kostenlos! Frühes Erscheinen sichert somit gute Plätze.

Übrigens: Ab morgen gibt es hier im Blog exklusiv die ersten Auszüge aus “Im Fadenkreuz der Walfänger” zu lesen.


Go, “Bucki”, go!

19. August 2008

“Bucki”, der Buckelwal in der Ostsee, findet nicht hinaus. So scheint es jedenfalls. Er verliert an Gewicht und gewinnt an Desorientierung, sagen unsere Experten. Auf den Fotos der letzten Tage sehe er schon recht abgemagert aus, behaupten sie. Schon einmal geriet er in Untiefen und ist auf eine Sandbank aufgeschwommen - das war am Montagnachmittag.

Seitdem wurde der Buckelwal nicht mehr gesehen. Greenpeace ist mit zwei Schlauchbooten in der Lübecker Bucht, um ihn vor erneuten Strandungen so gut es geht zu schützen. Falls es überhaupt geht.

Wir warten auf Sichtungsmeldungen und sind währenddessen auch selbst in der Lübecker Bucht unterwegs. Wir haben die Küstenwache und die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger gebeten, nach dem Wal Ausschau zu halten. Auch die Kapitäne der im fraglichen Gebiet verkehrenden Fährschiffe sind informiert.

Der Wal schein auf Zick-Zack-Kurs zu sein. Dänemark, Deutschland und zurück. Nur den Weg in die Freiheit findet er nicht. Leider. Das Beste für ihn wäre, sich jetzt auf den Weg ins Kattegat zu machen und von dort in die Nordsee zu schwimmen. Es wird Zeit für den Winterspeck.

Aktuelle Updates von der Ostsee könnte Ihr morgen an dieser Stelle lesen, denn ich mache mich auch auf den Weg dorthin.



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1:1 - Riesen der Meere | Wale in Stralsund