Mit Eis gegen Walfang: Greenpeace-Japan startet Charme-Offensive

9. Februar 2009

….just habe ich von meinen japanischen Kollegen erfahren, dass Greenpeace auf dem Eis-Festival in Sapporo eine Offensive der besonderen Art gegen den Walfang gestartet hat. Mehrere Meter groß ist die Skulptur, die als Blickfang das Festival bestimmt. Die Veranstalter rechnen mit über einer Million Besucher.

Und unsere Kollegen haben offenbar ins Schwarze getroffen. Viele Besucher nutzen die Chance und lassen sich vor den Walen aus Eis fotografieren. Auch so lässt sich den Menschen in Japan auf charmante und dort kulturell akzeptierte Art die Schönheit der Wale näherbringen…..

Klar, es braucht Geduld und Ausdauer.

Aber seht selbst


Der Beitrag wurde am Montag, den 9. Februar 2009 um 16:03 Uhr veröffentlicht und wurde unter Allgemein abgelegt. du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.

55 Kommentare

Thomas Buiter schrieb am 9. Februar 2009

Moin Björn,

eine schöne Austellung, doch bezweifele ich, dass man das wirklich als Offensive bezeichnen kann. Seit heute sind die Wale im Südpolarmeer wieder auf sich selber gestellt, nachdem Sea Shepherd wegen Spritmangels das Gebiet verlassen musste. Greenpeace hat es ja vorgezogen in Japan und nicht in der Antarktis gegen den Walfang vorzugehen und da warten sicher nicht nur die Wale darauf, dass Ihr da mal so langsam mit anfangt. Eine in Japan kaum beachtete Demonstration von Greenpeace Geschäftsführern und eine Eisskulptur werden aber lange brauchen um etwas zu bewegen. Zu lange. Vielleicht ist ja jemand gewillt das mal ernsthaft zu erklären denn ich bekomme bei jedem Beitrag mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet werden.

Liebe Grüsse

Thomas


Bernd schrieb am 10. Februar 2009

Hallo Thomas,
Dein Engagement für die Wale in allen Ehren, aber mich nervt Dein destruktives Gemecker langsam sehr. Falls Du Dich jemals mit der japanischen Kultur und Mentalität auseinander gesetzt hast, bist Du vielleicht in der Lage zu verstehen, dass in Japan gar nichts adhoc und einfach mal schnell passiert. Auch wenn es Dir zu lange dauert, könnte sich die Strategie von Greenpeace auszahlen, denn vielleicht haben die sich tatsächlich mit ihrem Gegner beschäftigt? Mit Verlaub: nur, weil es Dir nicht in den Kram passt, heisst es noch lange nicht, dass es keine Aussicht auf Erfolg hat. Ausserdem kann ja auch nicht jeder so geisteskrank sein und ein Schiff im gottverdammten Südpolarmeer einfach rammen…


Regina schrieb am 10. Februar 2009

….kann ja auch nicht jeder so geisteskrank….,da scheint einer aber nicht richtig informiert zu sein,über die Tatsachen,was die Japaner eingesetzt haben,damit sie ihre Jagd fortsetzen können.Wenn einer mit Herz und Seele alles daran setzt,das Leben eines Anderen,sei es Mensch noch Tier oder sonstiges Lebewesen zu schützen, halte ich das keinesfalls für geisteskrank.Ich kann auch Thomas verstehen,weil ich auch nicht erkennen kann und ich denke wirklich weiter,wie man mit Eisskulpturen die Japaner dazu bringen kann,ihr Herz zu schmelzen und aufeinmal,ihre Liebe zu den Walen zu entdecken?Für mich ist es eine Show,wo sie ein Motiv haben sich ablichten zulassen,aber keinesfalls,die Aufmerksamkeit zu erregen,wie schrecklich und brutal der Walfang ist.Greenpeace scheint sich darauf zu spezialisieren,Wale in lebloser Form den Menschen näher zu bringen,erst aus Pappe jetzt aus Eis.Was kommt als nächstes?Da kann man nur beten,das die Wale selber einen Weg finden,vor den Japanern zu flüchten,da Greenpeace ja in keinster Weise,auch nur ein kleines Anzeichen gibt ein Schiff in das Gebiet zu senden.Ich frage mich nur,was denn andere Nationen denken,warum Greenpeace die Wale im Stich lässt,oder lässt jetzt allgemein das Interesse nach,an der Rettung der Wale beteiligt zu sein und man begnügt sich mit grossen Ausstellungen,wo man ja die ,ach so schönen Tiere in Lebensgrösse bewundern darf?Demnächst erscheint dann womöglich ein Buch,es war einmal…..
Gruss
Reginverärgert und traurig


Helmut Treib schrieb am 10. Februar 2009

Hallo Björn,
schönes Kinderfoto!
Wenn GP nichts mehr aktiv gegen den Walfang unternimmt, zur Zeit in der Antarktis wäre dazu die beste Gelegenheit, schmelzen die Walbestände wahrscheinlich wie das Eis Eurer Skulpturen.
Aber ihr habt ja sicher genug Spendengelder um Euch neue Eisskulpturen zu kaufen.
@Bernd: Du scheinst konstruktive Kritik mit destruktivem Gemecker zu verwechseln, daß Du genervt bist, kann ja jedem mal passieren, da rate ich Dir mal eine Musik CD mit Untermalung von Meeresrauschen und Walgesang zu hören, das hilft Dir bestimmt.
Übrigens Bernd, wenn Du Deine Informationen zum “Schiffe rammen” aus der Bild-Zeitung beziehst (”Frontal-Crash in der Antarktis), kann ich Deinen letzten Satz verstehen. Auf der Internetseite von “migaloo.de” steht die wahre Geschichte.


Thomas Buiter schrieb am 10. Februar 2009

Moin Bernd,

was verstehe ich denn an der japanischen Kultur nicht? Wenn Greenpeace wirklich was machen kann find ich es gut, nur sehe ich da nichtmal im Ansatz etwas. Das Geistestkranke rammen hat wahrscheinlich im Laufe der Jahrzehnte über 50.000 Walen das Leben gerettet. Ist das wirklich so krank? Wäre Dir der Tod der Wale lieber gewesen?

Unverständliche Grüsse

Thomas


Thomas Buiter schrieb am 10. Februar 2009

Ein kleiner Nachtrag: Es hätten 500 Wale nichr sterben müssen, wenn Greenpeace ein Schiff entsandt hätte.

Liebe Grüsse

Thomas


Sabrina schrieb am 10. Februar 2009

Hallo Bernd,

tut mir leid, aber ich kann mich Thomas nur anschließen. Ich habe mich selbst schon mit der japanischen Kultur beschäftigt und verstehe, dass man nicht von heute auf morgen die Meinungen ändern kann, aber Eisskulpturen sind da einfach etwas wenig um das als “offensiv” zu bezeichnen.
Was deine Bemerkung zu Sea Shepherd betrifft: Im Gegensatz zu den Walfängern achtet Sea Shepherd darauf, keine Menschen zu gefährden oder gar zu verletzen. Aber sie stellen sich den Walfängern zumindest in den Weg um den Walen direkt zu helfen. Vielleicht solltest du wirklich mal erst etwas mehr nachforschen, bevor du sie als geisteskrank bezeichnest.

Gruß Sabrina


Nadine schrieb am 10. Februar 2009

Walfänger und ihre Methoden sind grausam - das steht außer Frage!
Jedoch ist der Walfang heute nicht mehr die größte oder einzige Gefährdung für die Wale. Fischerei, Überfischung, Verschmutzung und Verlärmung der Meere gefährden viele Wale noch um einiges mehr. (Es ist mir sowieso unklar, wie man so vergiftetes Walfleisch essen kann und es dann mancherorts auch noch als Delikatesse bezeichnet…)
Aufklärung der Bevölkerung ist mindestens genauso wichtig und in diesem Fall finde ich die Arbeit von GP genau richtig! Ihr stört euch doch nicht wirklich an den Modellen aus Eis und “Pappe”, sondern doch “nur” daran, dass GP nicht mit rausfährt und die Wale nicht mehr wie zum Beispiel im vergangenen Jahr direkt vom Schlauchboot aus zu retten versucht. Es ist total wichtig, dass die japanische Bevölkerung davon überzeugt werden kann und dabei unterstützt wird, im eigenen Land etwas zu verändern. Dazu müssen Wale aber auch erstmal als schützenswerte Lebewesen empfunden werden!
Also bitte macht doch nicht die ganze GP-Arbeit schlecht, nur weil ihr in einem (wenn auch emotional sehr bedeutsamen) Punkt anderer Meinung seid!


Thomas Buiter schrieb am 10. Februar 2009

Moin Nadine,

ich habe auch an anderer Stelle schon den Einsatz von Greeppeace in manchen Belangen gelobt. Aber ich muss leider auch immer wieder kritisieren, dass für die Wale aktiv zu wenig unternommen wird. Es wird auch trotz Hinweisen nicht öffentlich auf das Problem des Plastiksmüll in den Meeren hingewiesen. Einem Punkt den sich z.B. Green Ocean auf die Fahnen geschrieben hat. Es wird Fisch nach wie vor als Nahrungsmittel nicht soweit in Frage gestellt, dass die grosse Masse beginnt darüber nachzudenken, denn wie schon von Dir erwähnt sterben viele Wale und Delphine als Beifang in Netzen. Was das Propagieren in Japan selbst angeht, gehe ich davon aus, dass es mindestenst weitere 15 Jahre braucht um dort direkt etwas zu bewegen. 15 Jahre bedeutet 20.000 weitere tote Wale nur durch den Walfang und ich bin nicht gewillt das zu aktzeptieren.

Liebe Grüsse

Thomas


Björn Jettka schrieb am 11. Februar 2009

Hallo Thomas,

guck mal hier, ist öffentlich:

http://www.greenpeace.de/themen/meere/kampagnen/sos_weltmeer/tour/artikel/hawaii_und_die_nordamerikanische_westkueste/

Hab nen schönen Tag

B


Regina schrieb am 12. Februar 2009

Hallo Nadine,die Meere werden von was weiß ich wie vielen verschiedenen Mentalitäten verschmutzt,das heißt da müsste sich an sehr vielen Orten,am Bewusstsein der Menschheit, etwas verändern.Das die Wale geschützt werden müssen,kann man wohl am deutlichsten zeigen,indem man sein eigenes Leben ” aufs Spiel setzt ” um sie zu retten.Damit mache ich der ganzen Welt am besten klar,wie wichtig die Wale sind.(Traurig allerdings,das es überhaupt soweit kommen musste.)Ich denke,das die Japaner,ganz einfach einige Leute mit ihren gefährlichen Methoden verängstigt haben und einfach der Mut fehlt ,sich ihnen auf offener See entgegen zustellen,da man mit Vernunft bei den Japanern anscheinend nicht weiter kommt.
Schönen Gruss
Regina


Jürgen Wolf schrieb am 15. Februar 2009

Ich finde die Aktion einfach genial und mit Sicherheit auch erfolgreich “Weiter so!” Gott sei Dank geht Greenpeace jetzt einen neuen Weg in Japan. Solange die japanische Bevölkerung, duch die GP Angriffe der Walfangflotten ihr Gesicht verliehrt, werden keine positiven Veränderungen zugunsten der Wale stattfinden können.
Nur weil *Langnasen* meinen, dass sich da was in der *Tradition* der Japaner verändern muß und zwar JETZT glaubt doch wohl keiner das es zu nachhaltigen Umwelt und Naturschutz in den Köpfen der Japaner kommen kann?
Selbst die Aktion mit dem toten Wal vor der japanischen Botschaft fand ich persönlich schon sehr grenzwertig!
Das hätte auch voll nach hinten losgehen können.

Andere Länder…andere Sitten…andere Aktionen….

Liebe Grüße

Jürgen


Thomas Buiter schrieb am 16. Februar 2009

Moin Jürgen,

Du findest es also genial, dass die Wale im moment sterben?

Du findest es genial, dass in deisem Moment niemand vor Ort ist?

Du findest dass diese Ausstellung den Walen hilft ?

Moin Björn,

Ich finde es gut, dass Ihr vor 3 Jahren mal auf den Plastikmüll hingewiesen habt.

Nun muss ich aber trotzdem mal etwas loswerden.

Greenpeace steht in der Welt für die Rettung der Arten. Wieso wird Greenpeace diesem Ruf nicht endlich gerecht. Nicht nur die Wale erwatren endlich mal, dass Ihr Euch einsetztz sondern auch die Menschen die hoffen, dass Ihr die Wale rettet.

Ich muss leider davon ausgehen, dass Greenpeace den Walfang eher fördert als bekämpft. Und ich muss weiterhin davon ausgehen, dass Greenpeace die Spender wichtiger sind als die Tiere, die sie angeblich schützen wollen.

Sollte ich da völlig falsch liegen, bitte ich darum mich zu widerlegen. Sollte ich da richtig liegen erwarte ich keine Antwort.

Liebe Grüsse

Thomas


Regina schrieb am 17. Februar 2009

Leider Gottes, ist mir zu Ohren gekommen,das jetzt schon Fördermitglieder,Sea Shepherd mit Greenpeace verwechseln und der Meinung sind,das Greenpeace den Walen hilft.Da scheint bei der Berichterstattung einiges schief gelaufen zu sein.Vielleicht sollte man den Japanern lieber Wale Watching schmackhaft machen.Ich bin immer noch der Meinung,lieber für die lebende Art der Wale zu werben und den Leuten sie näher zu bringen,als aus Pappe,Eis ….Sollte sich natürlich auch in Grenzen halten.
Lieben Gruss
Regina


Sabrina schrieb am 17. Februar 2009

“Andere Länder…andere Sitten…andere Aktionen….” - schon mal aufgefallen, dass es (soweit uns aktuell bekannt ist) nur eine Welt gibt?

Oh und bitte nicht mehr diesen Hinweis auf Sitten und Traditionen; das ist doch mittlerweile wirklich so eine arme Rechtfertigung. Wenn ich die Bilder der Walmörder sehe, sehe ich da kein kleines Fischerboot, deren Besatzung mit Speeren oder ähnlichen versucht, einen Wal zu töten. Sprengharpunen und militärische Waffen gegen sanfte Kolosse, das ist die Realität ! Queckssilberverseuchtes Walfleisch in japanischen Schulkantinen!
Sind das die japanischen Sitten und die japanische Tradition?
Schon verwunderlich, in jedem PC steckt heutzutage ein Stück Japan - da ist Japan im 21. Jahrhundert angekommen aber wenn es nicht passt, dann berufen sie sich auf Tradition … ach nein, ich vergaß, das Abschlachten der Wale ist ja für wissenschaftliche Zwecke. Wahrscheinlich für eine Langzeitstudie, wie sich Queckssilber auf den menschlichen Organismus auswirkt. Na ja, das Forschungsergebnis kann Greenpeace ja dann zusammen mit dem ICR veröffentlichen. Evtl. mit einem Eiswal, der von einem japanischen Walfleischbuffet stammt und dazu ein nettes Buch von rund 300 Seiten, damit Greenpeace auch was davon hat.
Jaja, ich bin fest davon überzeugt, dass die Wale durchaus dankbar für diese Aktion sein werden. Wahrscheinlich genauso dankbar, wie der Junge auf dem netten Kinderfoto mit dem Eisfisch auf dem Arm, der und dessen Familie jetzt nicht mehr zukünftig am Wochenende einen Wal fangen werden. Und dank des Eisfisches auf dem Arm auch keinen Fisch mehr essen.
Mc Donalds wird dankbar sein, dass der Junge keine Pommes aus Eis in der Hand hält, sonst würde ja die Insolvenz drohen, bei dieser überzeugenden Aktion. Aber wenn ihr wirklich glaubt, dass ein Eiswal die Japaner mehr und schneller überzeugt mit dem Walschlachen aufzuhören, als Millionen gesammelter Unterschriften allein im letzten Jahr, ja dann ist wohl Hopfen und Malz verloren. Alice (Greenpeace) wach auf … komm raus aus dem Wunderland und halt Dein Versprechen ein, dass Du solange vor Ort im Südpolarmeer sein wirst um Wale vor dem Tod zu beschützen, bis der Walfang beendet ist.

Sabrina:-)


Thomas Buiter schrieb am 21. Februar 2009

hmmm

Ich hatte ja gehofft, dass Greenpeace antwortet, aber scheinbar ist es leider wirklich so, dass Greenpeace keinerlei Interesse hat den Walfang zu beenden. Es scheint wirklich so zu sein, dass Greenpeace nur Spenden sammeln möchte und ihre Mitglieder im dunkeln bei der Frage lässt, was Greenpeace wirklich unternehmen möchte um die Wale zu schützen.

Die Aktionen und Aufrufe die bisher liefen sind ein Witz und haben nicht auch nur ansatzweise einem Wal geholfen.

Es hilft keinem Wal, wenn die Geschäftsführer von Greenpeace für 4 Tage nach Tokio jetten um dort mit 20 Leuten vor dem japanischen Parlament zu demonstrieren. Es hilft keinem Wal, wenn Greenpeace als Hauptsponsor einer Eisausstellung ein paar Photos von Japanern vor einer Eisskulptur macht. Es hilft auch keinem Wal, wenn Greenpeace so tut, als würden sie auch nur im Geringsten etwas in Japan erreichen.

Fakt ist, dass Greenpeace in Japan ein recht schlechtes Ansehen hat. Fakt ist, dass Greenpeace keinen Wert darauf legt, den Walfang wirklich zu beenden. Fakt ist, dass Greenpeace befürchtet, massiv Spenden zu verlieren wenn der Walfang weltweit eingestellt würde.

Liebe Grüsse

Thomas


Cardoso schrieb am 22. Februar 2009

hmmmm

mir reichts.
Es scheint, dass Thomas Buiter hier nur Kommentare schreibt, um Werbung für Watson zu machen.

In Japan sitzen zwei Greenpeacer im Gefängnis, die aktiv gegen Walfang was getan haben. Wo sitzt Thomas Buiter?

Watson will nur Krawall, er will nicht mit anderen reden. Er sucht sich seine Gegner sorgfältig aus, am besten welche, die sich nicht wehren können, wie die Makah. Watson ist mehr damit beschäftigt (wie Thomas, sein Sprachrohr, auch) gegen Greenpeace zu arbeiten, als was für den Schutz der Meere zu tun.
Fakt ist: Hier bei Greenpeace kann man kommentieren. Wo kann man das bei Watson? (Thomas, komm mir nicht mit dem australischen “Forum”)


Thomas Buiter schrieb am 23. Februar 2009

Moin Cardoso,

zum einen gab es die letzten jahre im Südpolarmeer immer wieder Angebote zur Zusammenarbeit, die Greenpeace kategorisch abgelehnt hat. Sea Shepherd arbeitet mit anderen NGOs oft und gerne zusammen, was man von Greenpeace nicht im geringsten behaupten kann.

Ach es sitzen zwei in Gefangenschaft die etwas gegen den Walfang unternommen haben? Ich finde den Einsatz der beiden gut, aber darauf alleine die komplette Jahreskampagne auszurichten ist etwas übertrieben. Aber da Du offentsichtlich den Walfang der Makah für gut befindest erspar ich mir jede weitere Diskussion mit Dir, da Du von der Materie leider wohl nichts zu verstehen scheinst. Bei mir im Blog ist jeder gerne eingeladen zu kommentieren und ich habe bisher ausser Spamkommentaren von Bots alle Kommentare zugelassen.

Liebe Grüsse

Thomas


Cardoso schrieb am 23. Februar 2009

Moin Thomas,
“keine Ahnung” ist wie Mundgeruch: Haben immer nur die Anderen.

Watson will nur Krawall, aber er will niemanden überzeugen. Es kommt darauf an, den Grund für kommerziellen Walfang zu bekämpfen. Da hilft Buttersäure nur wenig.
Wie man ohne Watsons Macho-Rumgegröhle (Johoho und ne Buddel voll Rum) arbeiten kann, dass kannst du hier lesen:
http://www.greenpeace.org/international/news/whales-justice180209

Ausserdem hab ich nicht geschrieben, dass ich die Jagd der Makah gut finde. Aber ich bin der Meinung, dass Watson sich da eingemischt hat, weil die für ihn leichte Opfer sind.
Und zweitens ausserdem (vielleicht solltest du meinen Kommentar nochmal lesen): Ich hab nicht gefragt, wo man auf deinen Seiten kommentieren kann, sondern wo man das bei Watson kann. Ist ja kein Zufall, dass er immer mit seinem “Captain” prahlt: Next to God.

Gruss

A. Cardoso


Thomas Buiter schrieb am 23. Februar 2009

Moin A. Cardoso,

mir ist die aktuelle Kampagne von Greenpeace durchaus bekannt und ein Hauptgrund für meine Kritiken. Wenn hier von offizieller Seite geschrieben wird, dass es Greenpeacekampagnen in Japan nun seit 20 Jahren gibt, frag ich mich zum einen, warum dort der Walfang stärker denn je betrieben wird und zum anderen, wie viele Jahre es denn bitte noch dauern soll? 1000 Wale? 5000 Wale oder wieviele mehr sollen ihre Hoffnung auf Überleben abhaken?

Zu den Makah möchte ich noch sagen, dass sie etliche Jahre ohne Walfang gut überleben konnten und von 1999-2005 auch keine Wale töten durften. Das Watson gegen die Makah vorging lag an dem brutalen Mord an einen Grauwal, der etliche Stunden leiden musste und auf den auch noch illegal Jagd gemacht wurde.

Auf der Sea Shepherd Seite kann man nicht kommentieren, dass ist richtig, aber man hat, auch wenn Du es wohl nicht magst, im australischen Forum kommentieren. Ein deutsches Greenpeace-Forum gibt es ja auch net.

Ob man das Handeln der Shepherds nun rumgegröhle nennt oder Einsatz. Letztenendes rettet es vielen Walen, Haien und anderen Meeresbewohnern das Leben. Die Methoden mag vielleicht nicht jeder, aber es ist effektiv. Auf jeden Fall nach meiner Auffassung.

Du bist auch gerne eingeladen bei uns im Chat aufzutauchen um mit mir über dieses Thema weiter zu diskutieren.

Liebe Grüsse

Thomas


Regina schrieb am 24. Februar 2009

Hallo Cardoso,dein Link beinhaltet für mich im Eigentlichen ,das wenn man gegen den WAlfang etwas unternimmt eingesperrt wird.Wenn das so massiv Publik gemacht wird,halte ich das nicht für dienlich,gegen den Walfang etwas zu unternehmen,da es eher ein abschreckendes Beispiel für Diejenigen ist,die etwas unternehmen wollen.Mittlerweile dürfte es ja fast jeder Japaner wissen,das 2 Aktivisten inhaftiert sind,da wird wohl kaum einer jetzt hingehen und sich für den Walschutz einsetzten,sondern eher den Kopf einziehen und sich kusch verhalten.Für meine Begriffe,der falsche Weg.
Schönen Gruss Regina


Sven Kramm schrieb am 28. Februar 2009

Hallo ,

ich beschäftige mich nun seit knapp zwei Jahren mit dem Thema Walfang und hatte seinerzeit sogar vor Mitglied bei Greenpeace , den Helden meiner Kindheit , zu werden . Als ich dann allerdings Eure Internetpräsenz das erste Mal sah hab ich mir das ganz schnell anders überlegt . Eine sogenannte Umweltschutzorganisation die ” Ökostrom verbimmelt anstatt über die CO2 - Lüge aufzuklären, einen “Fischratgeber” publiziert der ein schlechter Witz ist und die Leser in keinster Weise über die Kontamination der Meeresbewohner mit Umweltgiften aufklärt lässt für mich nur eine Schlussfolgerung übrig :
Aus der Umweltschutzorganisation der 70er und 80er Jahre ist ein gewinnorientierter Konzern geworden der “Ablassbriefe” verkauft um den geblendeten Spendern ein ruhiges Gewissen zu geben .
Wo war Greenpeace dieses Jahr mit seinen Schiffen ? Jedenfalls nicht da wo sie sein sollten : In der Antarktis um das erneute Abschlachten von Walen zu verhindern .
Wo sind die Kampagnen von Greenpeace die das im EU - Parlament im Gespräch befindliche Handelsverbot für kanadische Robbenprodukte publik macht um es zu fördern ?
Warum findet man auf Eurer Seite keine einzige Info zu dem kanadischen Massaker an den Ende November im Eis gefangen Narwalen ?
Ist es nicht Bob Hunters Tochter die zu Sea Shepherd gewechselt ist weil sie erkannt hat das Greenpeace nur noch ein von der Industrie indoktrinierter Haufen von Scheinheiligen ist ?
Die Aktionen von Greenpeace lassen zu wünschen übrig und anscheinend nutzt man nur noch die , in ersten 15 Jahren seit der Gründung erworbene , Popularität aus um Geld zu verdienen .
Wer wirklich etwas tun will ist bei Euch eindeutig an der falschen Adresse und landet zwangsweise bei Sea Shepherd , Earthfirst und Co . Dort werden Ergebnisse unmittelbar sichtbar und man wird ohne kapitalistischen Hintergrund über die Wahrheit aufgeklärt ,man kann sicher sein das das Geld das man spendet eine Investition in die Zukunft unseres Planeten ist und nicht in einem undurchsichtigen Pharisäerverein die Werbung finanziert .
Ich hatte Euch Anfang letzten Jahres mal eine E - Mail geschickt die bis heute unbeantwortet ist . Und das bei einem Verein der mehr PR - Angestellte als Aktivisten hat .

Mit freundlichen Grüssen
Sven


Andrej Mischerikow schrieb am 4. März 2009

Hallo Sven,

deine letzte Frage, warum wir auf deine E-Mail nicht reagiert haben, beantworte ich zuerst: Wir haben sie als pure Polemik empfunden. Du kannst über uns denken, was du gerne möchtest, aber wir müssen uns von dir nicht anmeckern lassen.

Jetzt zu deinen anderen Fragen in der Reihenfolge:

Auch über die von dir sogenannte CO2-Lüge kannst du denken, was du willst. In den wissenschaftlichen Klimamodellen spielt die Zunahme der CO2-Konzentration eine wesentliche Rolle beim Klimawandel.
Hintergrundinformationen findest du z.B. hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kontroverse_um_die_globale_Erw%C3%A4rmung
oder auf unseren Seiten.

Wir verbimmeln keinen Ökostrom: Greenpeace hat die Genossenschaft Greenpeace energy gegründet, die Ökostrom produziert und verteilt. Die Genossenschaft gehört nicht uns, sondern (wie das bei Genossenschaften so ist) ihren Mitgliedern. Das macht Greenpeace energy wirtschaftlich unabhängig, die Mitglieder haben entscheidenden Einfluss auf die Geschäftspolitik. Infos auf
http://www.greenpeace-energy.de/index.php

Du hättest dir einfach mal ein bisschen Zeit nehmen sollen, den Fischratgeber zu lesen: Auf Seite 8 findest du das Kapitel “Chemie im Fisch”.

Auch zum Thema Walfang hättest du vor dem Kommentieren mal ein bisschen auf unseren Seiten nachlesen können.
In dieser Walfangsaison hat Greenpeace die gesamten Aktivitäten zum Schutz der Wale direkt auf Japan konzentriert. Deswegen sind wir nicht mit Schiffen ins Südpolarmeer gefahren.
Im Mittelpunkt der Greenpeace-Kampagne gegen den japanischen Walfang steht der politisch motivierte Prozess gegen die beiden Aktivisten Junichi Sato und Toru Suzuki. Sie wurden verhaftet, nachdem sie den größten Skandal in der Geschichte des japanischen Walfangs aufdeckten.
Infos dazu auch auf unserer Seite oder auf
http://www.greenpeace.org/international/news/whales-justice180209

So. Das wars mit deinen Fragen. Der Rest deines Kommentars ist wieder nur Polemik. Der Kommentator Cardoso hat hier im blog schon darauf hingewiesen: Bei uns KANNST du kommentieren. Sogar polemisch.

Viele Grüsse

Andrej Mischerikow
Information und Förderer-Service


Sven schrieb am 5. März 2009

Danke für die Antwort , ich hab ja ehrlich gesagt nicht damit gerechnet . Man kann Polemik als subjektiv darstellen ,deswegen belasse ich es bei Deinem Kommentar .
Euer Fischratgeber wurde anscheinend modifiziert , ich meine eine Andere gelesen zu haben .
Zum Thema Walfang habe ich mich auf Eurer seite belesen und , wieThomas Buiter weiter oben , kann ich diesen Schritt nicht ganz verstehen und nachvollziehen . Die Wale sterben in der Antarktis , nicht auf dem japanischen Festland .Und wer die japanische Menthalität kennt weiss das dort auf dem von Greenpeace eingeschlagenem Weg kein Blumentopf zu gewinnen ist .

Was ich aber schmerzlich vermisse ist eine Antwort auf das geplante Handelsverbot für kanadische Robbenprodukte.
Das ist mit Deinen Worten als Polemik abgestempelt worden , Politik aus Brüssel ist auch oft genug Polemik .
In diesem Falle aber nicht , und ich denke das sollte Euch einen Artikel auf Eurer Website wert sein , genau wie die abgeschlachteten Narwale Ende letzten Jahres .

Viele Grüsse

Sven


Colette schrieb am 11. März 2009

Wie kann noch mehr Druck in der Öffentlichkeit hergestellt werden, um die Wale zu schützen?? Denn die meisten Naturschützer können ja leider nicht gerade vor Ort sein… Ich fände es gut und sinnvoll, wenn sich die verschiedenen Umweltorganisationen, die dasselbe Ziel haben (z.B. Schutz der Wale) zusammen setzen würden um mit EINER Stimme und somit mit noch mehr Power zu sprechen. Auch als Einzelner kann man einiges Beitragen. Ich selbst versuche nebst Greenpeace noch andere Organisationen z.B.
http://www.green-ocean.org
und Aktionen zu unterstützen und wenn ich es zeitlich hinkriege auch persönlich mitzumachen (z.B. mit Strand-Cleaning-Aktionen wenn ich am Meer bin). Petitionen sind politisch auch immer gut und effizient, weil sie der Sache Nachdruck verleihen, siehe z.B. auch
http://www.green-ocean.org/?file=sub/projekte/island
Also: den Druck möglichst breit anlegen - und JEDER kann helfen und mitmachen!!


Regina schrieb am 12. März 2009

Liebe Colette,die Öffentlichkeit braucht keinen Druck,sondern Der bedarf es an Aufklärung und wenn alle die selbe Meinung haben,wie sollte sich da etwas zum Positiven verändern,da man nicht weiss,ob diese eine Meinung die Richtige ist?Demzufolge ist es schon ganz gut so,das es verschiedene Meinungen gibt.Wäre unheimlich schlecht,wenn alle auf der Welt gleichzeitig hochspringen,könnte die Erde glatt aus der Bahn werfen.Als Einzelner kann man tatsächlich etwas verändern,indem man nämlich selber, bei sich anfängt, darauf zu achten was im eigenem Leben,der Umwelt,den Tieren,den Menschen usw.schadet.Wenn jeder darauf achten würde,gäbe es so manches Leid nicht.Wale abschlachten gibt es seit ewigen Zeiten,das braucht seine Zeit um es den Menschen plausibel zu machen,das es völlig unsinnig und unötig ist,aus welchen Gründen auch immer.Vielleicht sollte den Japanern mal klar gemacht werden,das man an toten Walen nicht viel forschen kann.Ist wie bei anderen Lebewesen auch,wenn ich etwas lernen möchte,über ein mir unbekanntes Wesen,schlachte ich es mit Sicherheit nicht ab und sperre es nicht ein,um es zu verstehen und eventuell von ihm zu lernen und es zu erforschen.
Lieben Gruss
Regina


Colette schrieb am 12. März 2009

Für ALLE, denen das MEER MEHR bedeutet…..

Ich glaube nicht, dass ich mich oben so unpräzise ausgedrückt habe, dass ich tatsächlich so missverstanden werden konnte….
Klar ist wohl jedem, der sich hier einloggt, dass die Wale (und nicht nur die!) unseren Schutz brauchen, und dies lässt sich bestimmt mit mehr DRUCK aus der Öffentlichkeit besser erreichen. Es gibt verschiedene Arten, sich dafür einzusetzen und es macht Sinn, dies breit anzugehen. Ein paar Profis mehr auf dem Gebiet “MEER” können da bestimmt auch einiges MEHR bewegen, wie z.B. GREEN OCEAN das tut, weil sie nämlich glaubwürdig sind - zumindest für mich und für viele andere. Ihr Motto setzen sie auch wirklich in die TAT um:
“Forschen und aktiv werden für eine bessere Zukunft der Meere” - siehe
http://www.green-ocean.org
und….
man muss nicht Mitglied sein um die Petitionen gegen Walfang in Europa zu unterstützen, sondern man kann dies EINFACH TUN ;-)) …. hier z.B.
http://www.green-ocean.org/?file=sub/projekte/island


Robert schrieb am 13. März 2009

Liebe Regina, Colette hat ja nicht geschrieben “Druck auf die Öffentlichkeit” sondern sie meinte ja deutlich “Druck in der Öffentlichkeit ausüben”. Ich verstehe Colette da schon, was sie meint. Viele Organisationen versuchen etwas für den Walschutz zu tun … aber die Kräfte werden nicht mehr kombiniert.
Früher war ja einmal Networking ganz groß angesagt - ich kann mich da noch an die Anfangszeiten von Friends of the Oearth und Greenpeace erinnern. Vancouver … Kahlschlag … durch Networking konnte das innerhalb Wochen gestoppt werden.
Heute meint man, dass jede Organisation Ihr eigenes Anliegen vertritt. Aber was passiert den wirklich? Würde eine Zusammenarbeit der einzelnen NGOs verbessert werden, kann man Kräfte kombinieren - und auch schneller zum Ziel kommen. Es geht dabei nicht, Gedanken gleich zu schalten - wie sie es vielleicht verstanden haben - sondern um wirtschaftlich zu arbeiten und Kräfte bestmöglichst einzusetzen. Letztendlich zählen nur die Erfolge für die Natur …


Regina schrieb am 14. März 2009

Hallo Robert und Colette,bei dem Wort Druck und die Art und Weise,wie Colette sich ausdrückt,hört es sich irgendwie nach Gewalt an.Die verschiedenen Organisationen setzen wohl verschiedene Maßstäbe an und ein jeder hat seine Grundsätze.Ich habe mir die Seite von Green-Ocean angeschaut und für mich sieht das eher “Hobbymässig” aus.Alleine wenn ich mir die Fotos anschaue,erzeugt das bei mir eine Reaktion,die mich nachdenklich stimmt.Ich meine dieses, locker vom Hocker, in der Beschreibung der Mitarbeiter.Gross und Kleinschreibung,hat im Internet seine Bedeutung und demzufolge scheint Colette ja schonmal etwas lauter zu werden und eben das ist nicht der richtige Weg.Man kann an den Verstand appelieren und versuchen mit Taten und Worten jemanden zu überzeugen.Der Walschutz ist wichtiger denn je,aber mit Druck und “Geschrei”,fällt das wohl eher ins Wasser.Manchmal kann man ganz leise mit Taten eine grosse Wirkung erzeugen,indem man nämlich einfach darauf achtet,wie Thomas schonmal angeschnitten hat,wie und wo und was man kauft.Damit kann ich Druck ausüben,aber ohne das es laut ist.Man muss das Ganze viel komplexer sehen und nicht nur alleine den Walschutz,sondern genauso den Klimaschutz mit einbeziehen.Es gibt fast nichts,wo das Eine nicht in das Andere greift.
Es geht dabei nicht, Gedanken gleich zu schalten Das kann manchmal aber ungemein helfen,das macht man beim Beten nämlich auch.
Letztendlich zählen nur die Erfolge für die Natur …Für mich ist es wichtig wie ich zum Ziel komme und da kann ich nicht wie ein Elefant im Porzelanladen herum laufen,sondern muss mir eine Sache von mehren Seiten anschauen und durchspielen,was ist wenn,wie beim Schach ,ist allerdings nicht jedermanns Sache.
Lieben Gruss
Regina


Michael Mittelstädt schrieb am 14. März 2009

Hallo Regina,

wir hatten schon einige Male einen guten Kontakt hier im Blog.

Dein letzter Kommentar überraschte mich sehr. Ich verstehe in weiten Bereichen nicht, wie Du auf Deine Aussagen und Schlussfolgerungen kommst. Daher frage ich nach. Inwiefern sehen die Seiten von Green-Ocean e.V. “hobbymäßig” aus? Auch Deine Interpretation der Fotos finde ich etwas sehr weit hergeholt.

Deine Interpretation, dass sich das bei Colette nach Gewalt anhört, kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich kenne Kommentare von Colette aus anderen Internetforen, da ist nirgends das geringste Wort von Gewalt, sondern nur friedliches Engagement für die Meere. Deine Interpretation ihrer Groß- und Kleinschreibung erscheint mir ehrlich gesagt etwas zu viel Interpretation eines Kommentars und Spekulation. Ganz einfach gesagt: Du tust ihr sehr unrecht!

Du kannst gern hier antworten, aber meiner Meinung nach sollten wir die anderen Leser mit unserer Diskussion nicht langweilen. Das ist hier die Plattform von Greenpeace und wir sollten hier die Probleme der Ozeane und Aktionen dagegen diskutieren.

In Deinen letzten Sätzen sind wir uns einig:
“Letztendlich zählen nur die Erfolge für die Natur …Für mich ist es wichtig wie ich zum Ziel komme und da kann ich nicht wie ein Elefant im Porzelanladen herum laufen,sondern muss mir eine Sache von mehren Seiten anschauen und durchspielen,was ist wenn,wie beim Schach ,ist allerdings nicht jedermanns Sache.”

Du kannst mich per E-Mail erreichen unter pr-beauftragter@green-ocean.org

Gruß

Michael


Regina schrieb am 16. März 2009

Hallo Michael,hier ein kleiner Verweis zur Groß-und Kleinschreibung im Internet http://www.inst.at/trans/5Nr/rosenau.html
Zu der anderen Sache,werde ich mich wenn ich die Zeit dafür habe, noch ausführlich äussern.
BItte um etwas Geduld!
Lieben Gruß
Regina


Michael Mittelstädt schrieb am 16. März 2009

Hallo Regina,

Danke!

Gruß
Michael


Thomas Buiter schrieb am 17. März 2009

Moin Regina, Moin Michael

wieso ist der Weg zum Ziel ausschlaggebend und nicht das Ziel an sich?

Liebe Grüsse aus Kasachstan

Thomas


Benedkit schrieb am 17. März 2009

Also ich finde es richtig,der japanischen Bevölkerung ins Bewusstsein zu rufen,dass Wale wichtige Tiere für das Ökosystem im Meer sind und KEIN Essen.Wenn Greenpeace die japanische bevölkerung für sich gewinnen könnte,wäre dasss auf jeden Fall der richtige weg,denn keine Nachfrage-Kein Angebot
dies gilt natürlich für alle Länder,die den Walfang im großen stil betreiben.

One Love
One Heart
Let’s get together
And feel alright


Michael Mittelstädt schrieb am 17. März 2009

Hallo Thomas,

das hat doch keiner gesagt, lediglich, dass der Weg (auch) wichtig ist. Der Zweck (Ziel) rechtfertigt nicht alle Mittel (Wege). Hatten wir schon alles mal in der Diskussion.

Gruß

Michael


Jan Haase schrieb am 19. März 2009

Der letzte Eintrag von Thomas Buiter wurde von der Redaktion gelöscht, da er als Aufruf zur Gewalt gegen Sachen verstanden werden kann. Derartige Inhalte widersprechen dem Kodex dieses Blogs (http://blogs.greenpeace.de/riesendermeere/kommentar-regeln/).


Thomas Buiter schrieb am 19. März 2009

Wie bitte ?

ok dann formulier ich das mal anders:

Moin Michael,

Es mag sein, dass es für einige sinnvoller ist, Leben zu opfern anstatt nur Eigentum, ich sehe das etwas anders. Bisher hat nur Greenpeace Tote und schwer Verletzte und Verurteilte auf ihrer Liste…. Sea Shepherd nicht…. welcher Weg war also so richtig und welcher war so falsch die letzten 30 Jahre ?

Liebe Grüsse (endlich wirds hier wieder wärmer, nur noch - 8° :) )

Thomas
PS an Benedikt: Das wird noch weitere 20 Jahre brauchen, mindestens. Das würde heissen 20.000 Wale müssten für diesen Versuch ihr Leben lassen.


Michael Mittelstädt schrieb am 19. März 2009

Hallo Thomas,

es bringt doch nichts, permanent allen, die nicht zur Sachbeschädigung bereit sind, zu unterstellen, dass sie komplett auf dem Holzweg sind und nichts für den Walschutz tun.

Du kritisierst überall, dass Greenpeace den Sea Shepherds nicht die Hand reicht und hörst zugleich selbst nicht auf, ständig gegen Greenpeace irgendwelche Vorwürfe zu erheben und auch anderen irgendetwas zu unterstellen. Geh doch einfach mal mit gutem Beispiel voran und beende den Wortkrieg. Es geht hier um die Wale und nicht darum, ob einer (Paul Watson) hier Recht hat. Wenn PW Spenden für seine aggressiveren Aktionen mit Hinweisen auf das japanische Walschlachten und die bisherigen Aktionen der Sea Shepherds einwirbt, ist das von mir aus okay, aber seinen Wortkrieg gegen Greenpeace halte ich für völlig überflüssig.

Natürlich hätte ich mir gewünscht, das Greenpeace die Esperanza ins Südpolarmeer geschickt hätte, aber das Thema haben wir hier und anderswo genug diskutiert. Jetzt liegt die nächste IWC-Konferenz vor uns und da ist jeder Streit unter Umweltschutzorganisationen einfach fehl am Platz und kontarproduktiv.

Gruß

Michael


Helmut Treib schrieb am 19. März 2009

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.
Laotse

Paul Watson und seine Crew haben den Weg in die Antarktis gefunden und sich erneut den kriminellen japanischen Walschlächtern entgegengestellt, ein großer Erfolg für den Walschutz.

Greenpeace scheint zur Zeit auf dem Holzweg zu sein, aber vielleicht lesen wir ja auch bald hier Neuigkeiten, wie begeistert Japans Bevölkerung von den (lebenden) Walen ist.

@Michael: Dein erster Satz würde im Umkehrschluss bedeuten, daß alle Leute, die nicht zur Sachbeschädigung bereit sein, etwas für den Walschutz tun. Das wäre ja ganz toll!

Nochmals zur Klarstellung, wir sind keine Terroristen, wir begehen keine Sachbeschädigungen, die wir ebenso wie Einbruch, Diebstahl und Unterschlagung nicht unterstützen und auch nicht dazu aufrufen!

@Thomas: Wir kennen unser Ziel.

Für die Ozeane!
Helmut Treib


Michael Mittelstädt schrieb am 19. März 2009

@Helmut

“@Michael: Dein erster Satz würde im Umkehrschluss bedeuten, daß alle Leute, die nicht zur Sachbeschädigung bereit sein, etwas für den Walschutz tun. Das wäre ja ganz toll!”

Wäre in der Tat toll, ist aber leider nicht der Fall. Es ist aber wohl eindeutig gewesen, dass ich das so nicht gemeint hatte.

“Nochmals zur Klarstellung, wir sind keine Terroristen, wir begehen keine Sachbeschädigungen, die wir ebenso wie Einbruch, Diebstahl und Unterschlagung nicht unterstützen und auch nicht dazu aufrufen!”

Das ist eine klare Aussage. Ich habe das auch nicht unterstellt, aber Thomas versucht leider wieder einmal eine Grundsatzdiskussion, ob Eigentumsbeschädigung ggf. gerechtfertigt sei, um Walleben zu retten. Und da ist meine Position eindeutig. Absichtliche Beschädigung fremden Eigentums ist wie auch die anderen von Dir genannten Straftaten inakzeptabel.

Im Ziel “Für die Ozeane” sind wir uns einig.

Ich bin auch kein Freund von der jetzigen Greenpeace-Strategie gegen die japanische Waljagd, aber ich bin auch kein Japan-Fachmann. Es mag ja sein, dass diese Vorgehensweise etwas in den japanischen Köpfen verändert.

Aus meiner Sicht ist das nächste IWC-Treffen sehr wichtig. Ich hoffe, dass Greenpeace sich dazu rechtzeitig äußert und bereits eine Aktion in der Schublade hat. Wenn es da zu dem “Deal” und die kommerzielle Waljagd wieder zugelassen wird, brauchen wir uns über den “Walfleischskandal” und eine Langzeitstrategie in Japan zunächst nicht mehr zu unterhalten.

Ein wenig beschäftigt man sich ja schon mit dem Thema:
http://www.greenpeace.de/themen/meere/nachrichten/artikel/iwc_tagung_in_rom_politbasar_auf_dem_ruecken_der_wale/

Die WDCS ist bereits weiter und hat zu einer Aktion aufgerufen:
“Walfang: Weckruf an die EU!

Einige EU -Mitgliedsstaaten stehen der Legalisierung des Küstenwalfangs offen gegenüber. Falsche Signale, die sämtlichen Bemühungen zur Erhaltung von Walen entgegenarbeiten! Die WDCS appelliert an die Öffentlichkeit, ihre Meinung an die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission zu richten, um jede Form der Legalisierung des kommerziellen Walfangs abzulehnen.”
http://www.wdcs-de.org/news.php?select=452

Die Probleme würden dann schnell größer werden. Korea würde dann auch die Gelegenheit nutzen:
http://www.wdcs-de.org/news.php?select=458

Gruß
Michael


Thomas Buiter schrieb am 20. März 2009

Moin Michael,

die Links kann ich mir leider aufgrund mangelnder Bandbreite hier nicht anschauen, aber gerne möchte ich auf dein geschriebenes eingehen.

Ich rufe deplizit NICHT zur kollektiven Sachbeschädigung auf. Ich werde Greenpeace solange kritisieren bis sie endlich etwas greifbares für die Ozeane machen. Wobei ich da vielleicht etwas unfair bin. Greenpeace hat etwas für die Ozeane getan. Sie haben vor Sylt Steine ins Watt geworfen und ich bin damit sehr glücklich. Das ist eine Aktion. Eine. Welche Aktionen wären sonst erwähnenswert?

Du weisst ganz genau, dass ich als vegan lebendes Individium darauf bedacht bin, jedliches Leben zu schützen und keinerlei Verständnis dafür aufbringen kann, wenn selbsterannte Retter des Planeten davon reden aber nicht tun, nicht einmal bei sich selbst. Ich muss mit Worten nun leider dabei etwas grob werden: “Wer sich Umweltschützer nennt und nicht vegan lebt ist ein Heuchler und zwar ein sehr verlogener”

Ich könnte dabei sogar noch weitaus tiefer ins Detail gehen, aber dann wird mein Post wahrscheinlich mit dem Grund gelöscht, ich würde zur nahrungsverweigerung aufrufen.

Liebe Grüsse

Thomas


Regina schrieb am 20. März 2009

“Wer sich Umweltschützer nennt und nicht vegan lebt ist ein Heuchler und zwar ein sehr verlogener”
Und wer sich in der Bibel etwas auskennt ,kann ruhigen Gewissens in geringen Maße Fleisch (wohlbemerkt,kein Schwein,kein Urwaldfleisch,kein Geflügel usw.,eigentlich nur Rind) essen und trotzdem ein guter Umweltschützer sein.
Lieben Gruß
Regina


Michael Mittelstädt schrieb am 20. März 2009

Danke Regina!

@Thomas,

Du bist Fundamentalist und ich bin Realist. Ich respektiere Deine Auffassung und Lebensweise, Du polemisierst gegen meine (ich lebe nicht vegan) und andere Lebensweisen. Die Welt besteht aber nicht nur aus schwarz und weiß, gut und böse.

Hast Du eigentlich mal darüber nachgedacht, dass Pflanzen auch Lebewesen sind und Du Dich durch deren Verzehr sowohl biologisch als auch moralisch damit in keinem Deut von mir unterscheidest? Deine vegane Lebensweise ist doch eine willkürlich gesetzte Grenze. Ich kenne die entsprechenden Aussagen Deines großen Vorbildes Paul Watson zur fleisch- und fischlosen Ernährung an Bord, aber das ist sachlich nicht überzeugend.

Erklär mir mal den großen moralischen Unterschied zwischen einer Schüssel Hafersuppe, einer Schüssel Krebssuppe , einer Schüssel Muschelsuppe und einer Schüssel Sardinensuppe.

Wir Menschen sind Teile eines biologischen Systems, wir sind rein biologisch Vielfresser und es m.E. ist lediglich die Frage, wie nachhaltig man mit den pflanzlichen und tierischen Ressourcen umgeht. Und das ist der einzige Punkt, der rational für weitgehend fleisch- und fischlose Ernährung spricht. Je höher die verzehrten Tiere und Fische in der Nahrungskette sind, desto belastender ist die Ernährung für die Umwelt.

Gruß

Michael


Thomas Buiter schrieb am 21. März 2009

Moin Michael,

Du möchtest wirklich darüber mit mir diskutieren?

Ok.

Jedes kg. Rindfleisch verbraucht 14.000 Liter wertvolles Trinkwasser. Jedes Kilogramm Schafsfleisch produziert mehr CO² als ein Auto bei Dauerfahrt in 3 Tagen verbrauchen kann. JEDES Lebewesen hat ein Anrecht auf ein lebenswertes Leben!!! Willst Du mir sagen, dass der Fisch den Du isst, der qualvoll erstickt, nichts besseres verdient hat. Willst Du mir etwa sagen, dass ein Schwein, seiner Ermordung harrend nicht qualvolle Stunden durchlebt? Willst Du mir sagen, dass die Kartoffel die ich eben ass das gleiche durchleben musste ? Dann sollte entweder Du oder ich einen guten Psychater konsultieren, denn wenn das stimmt, ist mindestenst bei einem von uns ne Schraube sehr locker.

Bitte nun die Gegenargumente.

Liebe Grüsse

Thomas


Michael Mittelstädt schrieb am 21. März 2009

Thomas,

Danke für die Informationen. Folge Deiner Überzeugung und werde glücklich.

Michael


Thomas Buiter schrieb am 22. März 2009

Moin Michael,

sicherlich werde ich meiner Überzeugung weiter folgen aber glücklich werde ich im Bezug auf die Meere erst werden, wenn selbst der letzte Ignorant verstanden hat, um was es wirklich geht.

Liebe Grüsse

Thomas


Regina schrieb am 23. März 2009

Thomas,auch Gemüse und Obst braucht Wasser.Wenn es nicht regnet muss gegossen werden und kommt es aus dem Treibhaus sowieso.Das lassen wir also mal dahingestellt,wieviel Wasser die vegane Ernährung verbraucht,in Masse produziert.Desweiteren sollte man auch daran denken,wenn es nicht biologisch angebaut wird,geht es wieder mit Pestiziden usw. los.Ist also für Mensch,Tier und Umwelt nicht von Vorteil,das es da wieder andere Bereiche gibt,die zu beachten sind.Du verkennst die Situation bezüglich der Ignoranz.Viele verstehen schon,möchten oder können aber an ihrer Ernährung nichts ändern.Dann kommt noch die psychologische Begleiterscheinung dazu auch Werbung genannt,wo sich nicht ein jeder gegen wehren kann,weil es ihm gar nicht bewusst ist,welche Wirkung ,so ein kleiner Spot oder Musikgeduddel im Hintergrund (beim Einkauffen) haben kann.So und nun wieder an die Wale denke!

LG

Regina


Thomas Buiter schrieb am 23. März 2009

Moin Regina,

natürlich wird für die Produktion von Obst und gemüse Wasser verbraucht aber ind einem weitaus geringeren Umfang als für die Massentierhaltung. Wir könnten mit veganer Ernährung 10x mehr Menschen ernähren als mit Fleischkost und dazu sogar noch weitaus günstiger und komplett aus biologischen Anbau, wenn es keine Massentierhaltung mehr gäbe. Wo ich Dir auch recht gebe, ist dass die Ignoranz der Menschen unglaublich bei dem Thema ist. Daher fällt es mir so schwer es zu aktzeptieren, dass Menschen, die es wissen und aufgeklärt sind trotzdem weiterhin so tun, als kümmere es unseren Planeten nicht, was wir mit ihm treiben. Wenn selbst solche Menschen aktiv Jagd betreiben und als Schützer der Meere als Fischesser auftreten, habe ich dafür leider wenig Verständnis. Natürlich ist es leichter sich Tierproduktbasiert zu ernähren, aber wie sagte einst Kennedy bezüglich des Fluges zum Mond: “Wir machen es nicht weil es leicht ist, sondern weil es schwer ist”.

Liebe Grüsse

Thomas


Michael Mittelstädt schrieb am 23. März 2009

Hallo Thomas,

ein letzter Versuch, zwischen Dir und einer Menge nichtvegan lebender Menschen, die sich für den Meeresumweltschutz, Walschutz, Delfinschutz, Meereschildkrötenschutz etc. engagieren, eine Brücke zu bauen.

Ich stimme Dir zu, dass der erhebliche Fleisch- und Fischkonsum aus Wildfang und und Massentierhaltung einschließlich Aquakulturen erhebliche ökologische Probleme erzeugt. Dagegen können viele Menschen / jeder von uns etwas machen, indem sie zumindest auf fleisch- und fischarme Ernährung umstellen und sich im Idealfall vegetarisch ernähren.

Ich stimme Dir da auch bezüglich des Kennedy-Zitates durchaus noch zu. Wenn Du das perfekt hinbekommst, ist das eine Leistung.

Hör aber bitte auf, jeden als Ignoranten oder Schlimmeres zu bezeichnen/zu betrachten und ihm/ihr den guten Willen zum Meeresschutz abzusprechen, der/die nicht so perfekt handeln kann oder will. Die Ozeane haben weltweit mehr als genug Probleme, die eine enge Zusammenarbeit aller perfekten und weniger perfekten Meeresschützer erfordern. Wenn wir auf den perfekten Menschen warten wollen oder diesen erzwingen wollen, gibt es nur einen Verlierer, die Ozeane.

Gruß

Michael


Colette schrieb am 26. März 2009

Hallo Michael,
danke für Deine Ausfühgungen, ich bin da ganz Deiner Meinung.
Als vorbildliche Beispiele gelten für mich die sogenannten Naturvölker wie z.B. die Indianer, die sich als Teil der Natur verstehen und sie nicht ausbeuten, sondern ganz bewusst in und mit ihr in Einklang leben, sie respektieren, sich über den Lauf der Dinge wichtige Wissen angeeignet haben und sie so auch nachhaltig schützen können. Wenn alle Menschen das hinkriegen würden, wäre die Welt wohl paradiesisch - und dazu müsste man keine dogmatische Lebenseinstellung haben.
Gruss
Colette


Ohne Worte schrieb am 29. März 2009

Indianer Heute http://www.welt-der-indianer.de/heute/heute.html


Thomas Buiter schrieb am 30. März 2009

Moin Michael,

sorry für die späte Antwort, aber Internet ist hier leider glückssache und ne Preisfrage. Ich glaube nicht, dass es ein letzter Versuch sein wird :). Aber um ernsthaft zu Sache etwas zu sagen: Zum einen weisst Du genau, dass ich wirklich viel versuche um diese Welt für uns alle erträglicher aber nicht zwingend bequemer zu machen. Ich bin halt der Auffassung, dass jeder der sich tiefer in die Materie eingearbeitet hat und nach wie vor nicht auf tierische Produkte verzichten will in meinen Augen ein Ignorant ist. Das ist natürlich meine persönliche Meinung und nicht zwingend der Lebensweg für jeden. Trotzem muss ein jeder sich im Klaren sein, was er seinen Erben hinterlassen will. Dem Einen mags egal sein, aber denen, denen es nicht egal ist möchte ich versuchen die Augen zu öffnen.

Die Zeit der “We feel good” Generation ist nunmal vorbei, die jetzige Generation ist gefordert endlich mit den Sünden ihrer Vorfahren aufzuräumen.

Ich versuche mal einen Kompromiss, wie wäre es, wenn jder einfach mal beim Einkaufen darüber nachdenkt, woher sein Fleisch und sein Fisch kommt und auch darüber nachdenkt, was diese Tiere durchleben mussten um im Supermarktregal zu landen, damit wir bequemes Essen haben?

Wie wäre es wenn einfach pro Woche einfach einmal ein veganer Tag eingelegt wird ohne, dass es am nächten tag aufgeholt wird? Selbst das sehe ich als Utopie an und trotzdem werde ichs weiter versuchen.

Liebe Grüsse

Thomas


Regina schrieb am 31. März 2009

Thomas,das wollen die gar nicht.Warum auch,was ich nicht weiß macht mich nicht heiß und was ich nicht sehe,scheut keine Reue.Ich versuche in meinem Bekanntenkreis,einfach vegetarische oder und auch vegane Küche,zu passenden Gelegenheiten schmackhaft zu machen.So habe ich letztens im kleinen Kreis,ein vegetarisches,bzw veganes Gyros vorgestellt.Dem einem hat es geschmeckt,der andere war überascht,das es doch “einigermaßen” schmeckt und so kann man Stück für Stück versuchen,den einen oder anderen zu überzeugen.Manchmal helfen Taten dann doch mehr,wie sich den Mund fuselig zu reden.Das eine Mal muß man unten,ein anderes Mal oben anfangen etwas zu verändern.

Lieben Gruß

Regina


Thomas Buiter schrieb am 2. April 2009

Moin Regina,

Deinen guten Willen und Deinen Einsatz hab ich auch niemals in Frage gestellt. Den Einsatz von anderen muss ich allerdings deutlich in Frage stellen.

Was mit eben auch auffiehl war, dass wenn man auf GP Blogs geht die oberste Nachricht vom Ende der letzten AntiWalfangKampagne ist. Entweder ist jemandem die aktualität dieses Themas entgangen bzw. nicht wichtig oder die AntiWalfangkampagne ist für dieses Jahr nicht relevant.

Liebe Grüsse

Thomas


RigetuttGautt schrieb am 14. Juli 2009

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