ACHTUNG! Ab sofort neuer Fundort für den Blog “1:1 Riesen der Meere”

14. Juli 2009

Wir haben unsere Blogs thematisch erweitert und anders verortet.
Bitte zukünftig folgende Adresse anwählen:
http://blog.greenpeace.de/category/im-meer/riesen-der-meere/

Sorry an Alle, die den Blog “1:1 Riesen der Merre” nicht mehr gefunden haben.

Tschüss
Angela


Themenabend „Atomkraft versus erneuerbare Energien” am 26. Juni

25. Juni 2009

Am kommenden Freitag wird mein Energiekollege Thomas Breuer das Thema Atomkraft sowie die alternativen Energieerzeugungen in seinem Vortrag beleuchten. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Berichterstattungen und dem Klimagipfel in Kopenhagen sicherlich ein spannendes Thema.

Wer Lust und Zeit hat, sollte am 26. Juni um 19 Uhr in den Kinosaal im OZEANEUM kommen.

Der Eintritt ist kostenlos!


Greenpeace-Aktionstage 20./21. Juni im OZEANEUM

15. Juni 2009

Die regionale Greenpeace-Gruppe Greifswald/Stralsund informiert am kommenden Wochenende zum Thema Überfischung der Meere - eines der Hauptprobleme auch für die Riesen der Meere. Der aktuelle Fisch-Ratgeber von Greenpeace wird am Stand verteilt.

Für die jungen Besucher wird es wieder einige Bastalaktivitäten geben und natürlich auch Infomaterial bereitliegen. Die Greenpeacer stehen gerne für Fragen und Diskussionen rund um das Thema Meere bereit und wer aktiv mitmachen möchte, kann sich auch gerne am Stand melden. Die Aktionstage finden von 10-18 Uhr vor dem OZEANEUM in Stralsund statt.

In der Ausstellung „1:1 Riesen der Meere” kann seit Mitte April die Multimedia-Inszenierung besucht werden. Neben Lichteffekten und Fotos werden auch zusätzliche Informationen zu den Riesen vermittelt.

Wir haben dazu ein paar Besucherreaktionen eingefangen.

Einfach mal reinhören und selbst erleben!

 

Neu: Themenabende im OZEANEUM

5. Juni 2009

Am 29. Mai fand unser erster Themenabend im Kino unserer Ausstellung statt. Das Thema „Ölverschmutzung in der Nord- und Ostsee” wurde von meinem Meereskollegen Dr. Christian Bussau vermittelt und sogar ich konnte dabei noch viele Neuigkeiten erfahren.

Beispielsweise, dass pro Jahr rund 60.000 Schiffe durch die Kadetrinne, die Meerenge zwischen der Insel Rügen und der dänischen Insel Falster, fahren und es dabei schon zu manch großem Unfall gekommen ist. Vielleicht erinnern sich Einige an die Baltic Carrier, die von einem Schiff gerammt wurde und 2.600 Liter Schweröl verlor.

Diese Veranstaltungsreihe wird bis in den September hinein fortgesetzt, jeden letzten Freitag im Monat um 19 Uhr findet eine Greenpeace-Präsentation statt. Die Themen reichen von Energie, über Gentechnik/Landwirtschaft und Wald bis hin zu weiteren Meeresthemen, wie Überfischung und Klimawandel.

Der nächste Themenabend wird am 26. Juni um 19 Uhr gestartet, wer Lust und Zeit hat kann gerne vorbeikommen. Der Eintritt ist kostenfrei und der Vortrag wird sich rund um die Themen Atomenergie und erneuerbare Energien drehen.

Und hier ein paar erste Eindrücke zum reinhören!

   

Greenpeace vor Ort!

22. Mai 2009

(c) Fred Dott/Greenpeace

(c) Fred Dott/Greenpeace

Wir starten am 29. Mai unsere sogenannten Themenabende - Greenpeace-Experten stellen ein
Fachgebiet mit all seinen Problemen und eventuellen Lösungen vor.

Die etwa einstündigen spannenden Vorträge und Präsentationen finden im Kinosaal des OZEANEUMs
statt, gleich neben der Ausstellung “1:1 Riesen der Meere” Anschließend ist Zeit  zum Fragen und Diskutieren. Info-Material zu allen Themen liegen bereit. Der Eintritt ist frei!

WO? Im Kinosaal im OZEANEUM

WANN?
29. Mai                  Meeresexperte Dr. Christian Bussau
26. Juni                  Energieexperte Thomas Breuer
31. Juli                   Waldexperte Oliver Salge
28. August             Meeresexperte Thilo Maack
25. September       Gentechnikexperte Alexander Hissting

Beginn: jeweils 19 Uhr

(c) Jesco Denzel/Greenpeace

(c) Jesco Denzel/Greenpeace

Parallel setzen wir unsere Aktionstage zu aktuellen Meeresthemen, wie beispielsweise Überfischung, Walfang, Unterwasserlärm, Meereesschutzgebiete fort. Greenpeacer aus der Region, vom jugendlichen Akteur bis zum “alten Hasen”, stellen Ihre Arbeit vor. Sie geben Tipps zum Umweltschutz, sammeln Unterschriften zu verschiedenen aktuellen Themen und laden ein für Greenpeace aktiv zu werden. Filme, Vorträge und Aktivitäten für Kinder ergänzen das Programm. Die Aktionstage finden von Mai bis einschließlich Oktober an jedem dritten Sonntag statt.

WO? Im OZEANEUM Stralsund

WANN?
Sa/So/Mo    30./31.Mai und 1. Juni
Sa/So           20./21. Juni
Sa/So           18./19. Juli
Sa/So           22./23. August
Sa/So           19./20. September
Mo-Fr           26. bis 30. Oktober (in den Herbstferien)

jeweils von 10 bis 18 Uhr

Vielleicht schon einmal die Termine vormerken?
Wir freuen uns, wenn Sie bei uns vorbei schaun.

Und nicht zu vergessen unsere neue Multimedia-Inszenierung unter den Walen, zweimal pro Stunde findet das “Wal-Spektakel” statt.


NDR zu Gast im OZEANEUM Stralsund

20. Mai 2009

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2009 gastiert das NDR Wissenschaftsmagazin Logo “on Tour” im OZEANEUM Stralsund. Die Aufzeichnung der 55-minütigen Sendung beginnt um 14 Uhr im Mehrzwecksaal des OZEANEUMs. Aufzeichnung am 27.05.2009 ab 14 Uhr, Eintritt frei.

Schwerpunkt der von NDR Info präsentierten Logo-Sendung ist das Thema “Erforschung und Nutzung der Meere”. Neben aktuellen Berichten und Reportagen sind im Vorfeld bereits Porträts von Mitarbeitern des Deutschen Meeresmuseums entstanden, die ihren Arbeitsalltag spannend und unterhaltsam skizzieren. So berichtet Chefpräparator Uwe Beese wie die aufwendigen Exponate für die Ausstellungen in der hauseigenen Präparationswerkstatt entstehen.

Während der Aufzeichnung werden im Gespräch mit den Tierpflegern und Wissenschaftlern vom Deutschen Meeresmuseum aktuelle Themen diskutiert: Wie können wir die Bewohner der Meere und die natürlichen Ressourcen der Ozeane besser schützen und wie kann das Meer in Zukunft als Nahrungs- und Rohstoffquelle sinnvoll genutzt werden? Eine Mitarbeiterin vom Kooperationspartner Greenpeace informiert über die “Riesen der Meere” und deren wachsende Bedrohung.

Alle Interessierten sind herzlich zur Aufzeichnung am 27. Mai in den Mehrzwecksaal des OZEANEUMs eingeladen. Einlass ist ab 13.30 Uhr. Der Zugang erfolgt über den hafenseitigen Eingang zwischen Bistro “Hafenblick” und dem alten Speicher. Der Eintritt ist frei.


Erste Reaktionen auf neue Multimedia-Inszenierung

24. April 2009

(c) Frank Hormann/ nordlicht - GreenpeaceGestern stand ich nach der Pressekonferenz unter den Walen und hörte von oben nur den erstaunten Ausruf: „Oh wie genial ist das denn!“ Gemeint war die gerade angelaufene Inszenierung. Viele Besucher eilten von den Galerie-Ebenen schnellen Schrittes hinunter unter die Wale, um eine der Liegen zu erhaschen. Während der zehnminütigen Vorstellung füllten sich die Liegen und die Sitze an den umliegenden Wänden in Sekundenschnelle mit Besuchern, egal ob Groß oder Klein, Alt oder Jung. Alle verfolgten das Schauspiel mit erstaunten Blicken, Blitzlichter leuchteten auf, um zumindest ein paar Augenblicke für zu Hause mitzunehmen und sich später an dieses Erlebnis in unserer Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ zu erinnern.

Das multimediale „Wale-Spektakel“ wird 2x pro Stunden, immer zur vollen und halben Stunde gezeigt, so dass jeder Besucher die Gelegenheit hat, diese informative und spannende Vorführung zu erleben.

Also nichts wie hin …


Neue Multimedia-Inszenierung

23. April 2009

Frank Hormann/Nordlicht / Greenpeace Endlich ist es so weit. Nach monatelanger Vorbereitung wird heute die neue multimediale Inszenierung offiziell eröffnet. In den letzten Monaten wurden neben der Konzeptarbeit - in welcher Reihenfolge sollen die Wale ins rechte Licht gerückt werden, wer soll den Text sprechen und in welcher Art und Weise - auch die technischen Voraussetzungen geklärt. Zeitweise war es richtige Tüftelarbeit für die Techniker und Künstler vor Ort. Besucher können die Ausstellung „1:1 Riesen der Meere“ jetzt hautnah erleben. Walgesänge und Meeresrauschen kombiniert mit Lichteffekten und Projektionen erwecken die lebensgroßen Walmodelle - darunter einen 26 Meter langen Blauwal – zum Leben und lassen den Besucher in die Welt der Wale eintauchen.

In der zehnminütigen Installation wird auch die Bedrohung der Meeressäuger beispielsweise durch Lärm von Schiffen und das Fischen mit Treibnetzen veranschaulicht und von einem Sprecher erklärt. Wenn die Besucher dafür auf den Liegen unter den Walen Platz nehmen, erwartet sie ein einzigartiges Erlebnis. Eindrücke, die sie mit nach Hause nehmen werden.

Podcast
 

Video
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Viel Spaß!


Junichi Sato wieder im Büro! Gerade richtig zur Kirschblüte und zur Ankunft der Walfänger

15. April 2009

Yunichi Sato zurück im Büro nach 9 Monaten Hausarrest. © Greenpeace

Zum ersten Mal seit neun Monaten wieder auf dem Weg ins Büro, entlang der belebten Straßen von Shinjuku - Junichi Sato genießt das alles in vollen Zügen und fühlt sich zugleich ein wenig fremd. Erst seit Kurzem darf er sich wieder etwas freier bewegen. Seitdem er vor knapp einem Jahr zusammen mit seinem Greenpeace-Kollegen Toru Suzuki einen gewaltigen Skandal um geschmuggeltes Walfleisch aufgedeckt hat, stand er unter striktem Hausarrest. Beide wurden wegen Diebstahls und Hausfriedensbruchs angeklagt; ihnen drohen zehn Jahre Haft.

Die Freude war riesengroß, als die beiden letzte Woche bei ihren Greenpeace-Kollegen auftauchten. Allerdings an unterschiedlichen Tagen, denn sich sehen oder miteinander reden dürfen sie noch immer nicht. Sie wurden begrüßt wie lang vermisste Abenteurer, die endlich nach Hause zurückgekehrt sind, heißt es aus dem Büro. Sato schildert seine Gedanken und Gefühle, als er das erste Mal seit neun Monaten wieder zu seinem Büro fährt:

Auf dem Weg zum Büro, das in einem sehr geschäftigen Viertel von Tokio liegt, habe er bemerkt, wie sehr sich die Straßen verändert hätten: “Da sind neue Gebäude, Geschäfte, Restaurants. Daran merke ich, wie lange ich wirklich weg war. Das letzte Mal, als ich hier vorbeikam, war ich gerade auf dem Weg vom Büro nach Hause. Ich wusste, dass ich am nächsten Tag verhaftet werden sollte. Zehn Monate verändern das Leben eines Menschen. Und sie verändern auch Gegenden.”

Bevor er das Bürogebäude betrat, habe er noch einen kleinen Abstecher zu einem nahegelegenen Shinto-Schrein gemacht. Wenigstens hier sollte sich nichts verändert haben, hoffte er. “Tatsächlich, das einzige, was anders war, waren die Kirschblüten, die aufgegangen waren. Es war genau der richtige Moment, um an diesen Ort zurückzukommen. Die Blütenpracht hat die Kraft, die Menschen aufzumuntern und sie zum Lächeln zu bringen.”

Im Büro angekommen bemerkt Sato viele Fotos an den Wänden. Sie zeigen Menschen auf der ganzen Welt, die Sato und Suzuki während ihrer Gefangenschaft und in der Zeit danach unterstützt haben. “Diese Fotos hier sind meine Blumen, die mir immer im Gedächtnis bleiben werden. Ich bin sehr dankbar, dass ich nun die Möglichkeit habe, allen, die an den Aktionen beteiligt waren, zu danken.”

Aber dass er wieder im Büro sei, fügt Sato noch hinzu, bedeute noch nicht, dass der Kampf um die Wale schon gewonnen sei. Zwar sei es sicherlich ein wichtiger Schritt, um den japanischen Walfang unter wissenschaftlichem Deckmantel zu beenden. Und es sei auch wichtig für die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft, in der die Bürger ihr Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben dürften. Sato gibt sich kämpferisch: “Heute werde ich die Kampagne gegen illegalen Walfang in Japan neu starten, zusammen mit meinen großartigen Kollegen. Ich bitte euch alle, eure Unterstützung fortzusetzen.”

Und schon gestern meldete er sich öffentlich zu Wort. Greenpeace-Aktivisten erwarteten das Walfang-Schiff Nisshin Maru mit Protestbannern am Hafen von Shimonoseki. Es ist dasselbe Schiff, dessen Besatzung vor einem Jahr in den Schmuggel von Walfleisch verwickelt war, den Sato und Suzuki aufgedeckt hatten. Und wieder ist das Fabrikschiff vollgeladen mit Kisten, die bis obenhin mit handelsfertigem Walfleisch gefüllt sind. Angeblich handelt es sich nur um Beiprodukte aus sogenanntem wissenschaftlichen Fang.

Greenpeace-Aktivist Mai Suzuki protestiert bei der Ankunft des Walfangschiff Nisshin Maru in Shimonoseki (Japan) am 14 April 2009. Auf dem Plakat steht: “Walfang im Südpolarmeer: Täuschungen, Lügen, 1,2 Milliarden Yen Steuergelder”. ©Greenpeace/Masaya NodaU

“Die Fischereibehörde versprach mehr Transparenz, aber nichts passiert”, kritisiert Sato. “Wir wollten, dass die Verladung des Walfleisches dokumentiert wird, um zu verhindern, dass es in dunkle Kanäle verschwindet. Es geht nicht an, dass auf der einen Seite eine ‘Souvenir-Praxis’ geduldet wird, so dass die Crew unter der Hand das Walfleisch verscherbelt, und auf der anderen Seite die Steuerzahler mit 1,2 Milliarden Yen den Walfang subventionieren, vermeintlich für wissenschaftliche Zwecke. Auch angesichts der Wirtschaftskrise ist diese Verschwendung von Steuergeldern nicht tragbar.”

680 Wale mussten dieses Jahr dran glauben. Ökologisch und ökonomisch überflüssig, findet Sato: “Die Regale sind jetzt noch voll von den Fängen aus den letzten Jahren. Legal verkaufen lässt sich das Fleisch nicht. Wir fordern ein Ende der Lügen und ein rasches Ende des unsäglichen Walfangs.”

Sato wird uns auch weiterhin auf dem Laufenden halten. Für nächste Woche wird außerdem ein Beitrag seines Kollegen Suzuki erwartet.

©Greenpeace/Masaya Noda

Arbeiter laden Kisten ab vom Walfänger- und Fabrikschiff “Nisshin Maru” im Hafen von Shimonoseki, Japan (14.04.2009) ©Greenpeace/Masaya Noda

(Autorin: Sylvia Pritsch)


Ostern im OZEANEUM – Auf der Suche nach dem „Seehasen“

8. April 2009

Der Winter hat ein Ende - die warme Frühlingssonne erweckt nicht nur die Natur sondern lockt auch wieder mehr und mehr Besucher in den hohen Norden nach Stralsund in das OZEANEUM.
Das Osterwochenende ist somit der Auftakt der neuen Saison und natürlich auch der Greenpeace-Aktionstage, die nun wieder regelmäßig einmal im Monat stattfinden werden. Mit einem vielfältigen Angebot für Groß und Klein werden Themen wie Überfischung, Klimawandel, Verlärmung und Walfang im Focus stehen.
Von Karfreitag bis Ostersonntag zwischen 10 und 17 Uhr werden neben Informationen rund um den Meereesschutz, Mal- und Bastelständen, Glücksrad und Rate-Quiz natürlich auch wieder kostenlose Führungen für die ganze Familie in der Ausstellung 1:1 Riesen der Meere angeboten.

Also, ein guter Tipp: Neben dem Eier-Suchen unbedingt einen Ausflug ins OZEANEUM einplanen – und vielleicht entdeckt man hier auch das Nest des Seehasen…?

Und vielleicht schon einmal die anderen Termine der Greenpeace-Aktionstage vormerken:
30./31. Mai, 20./21. Juni, 18./19. Juli, 22./23. August, 19./20. September und nicht zu vergessen die Herbstferien 26.-30. Oktober.



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